NATÜRLICH UND LECKER

Ballaststoffe – unverzichtbar für eine bewusste Ernährung

Ballaststoffe – unverzichtbar für eine bewusste Ernährung

Auf vielen Lebensmitteln finden wir bei den Nährwertangaben den Ballaststoffgehalt oder auf der Packung den Hinweis „ballaststoffreich“. Doch was ist ein Ballaststoff eigentlich genau? Darauf wollen wir in diesem Blogbeitrag einmal genauer eingehen. Damit sehen Sie auch, warum Ernährungsexperten ballaststoffreiche Kost empfehlen und wie man damit ganz einfach und ohne Hungern viele Kalorien sparen kann.

Ballaststoffe sind nicht verdaulich

Unter dem Begriff „Ballaststoffe“ werden alle „unverdaulichen“ Nahrungsfasern zusammengefasst. Also all diejenigen Inhaltsstoffe der Nahrung, die im menschlichen Verdauungstrakt nicht durch körpereigene Enzyme aufgeschlossen werden können. Uns fehlen von Natur aus schlichtweg die Spalt-Werkzeuge dafür, sprich die Verdauungs-Enzyme.

Quellstoffe für Magen und Darm

Ballaststoffe wandern deshalb unverdaut durch unseren ca. 6,5 Meter langen Verdauungstrakt – vom Mund bis in den Dickdarm. Doch dort sie sind ganz und gar nicht untätig. Denn sie binden im Magen und im Darm viel Flüssigkeit. Idealerweise wird die Nahrung dadurch sogar zu einer viskosen Masse. Auf jeden Fall vergrößern Ballaststoffe durch ihr Quellvermögen das Volumen des Speisebreis. Deshalb sollte man bei der Aufnahme von ballaststoffreichen Produkten, wie beispielsweise Flohsamen, auch viel trinken. Das Gute daran: wenn der Magen einmal gefüllt ist, lässt auch der größte Hunger nach.

Kalorien sparen leicht gemacht

Weil wir die komplexen Nahrungsfasern kaum als Energiequelle nutzen können, liefern ballaststoffreiche Lebensmittel weniger Kalorien als fett- oder zuckerreiche Produkte. Achtet man beim Einkauf also auf die Nährwertangaben auf den Verpackungen, kann man mit einem Blick auf den Brennwert (Kilokalorien und Kilojoule-Angabe) und Ballaststoffwert jede Menge Kalorien sparen. Allerdings erfolgt die Ballaststoffangabe freiwillig, sie ist also nicht auf jedem Lebensmittel enthalten.

Spitzen-Ballaststofflieferant Beta-Glucan-Gerste

Gerstoni Gourmet-Gerste liefert mehr als 12 Prozent Ballaststoffe – ein rekord-verdächtiger Spitzenwert. Dazu sind die nicht verdaulichen Fasern in der Gerste von Natur aus – anders als bei allen anderen Getreiden – nicht in den äußeren Randschichten des Korns angesiedelt, sondern im Korninneren. Trotz der hellen Farbe wie Reis ist Gerstoni deshalb dennoch ein hervorragender Ballaststofflieferant. Vielfältig einsetzbar und Genuss pur!

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