NATÜRLICH UND LECKER

Gerste gegen den Klimawandel

Gerstoni bietet klimafreundliche Reisalternative aus dem Schaumburger Land

Der Reisanbau gehört zu den Hauptverursachern des Klimawandels, daran lässt der aktuelle Bericht des Weltklimarats IPCC keinen Zweifel. Und auch das Wasser wird immer mehr zum knappen Gut. Wer sich bei seinem Einkauf für heimische Gerste als Alternative zu Reis entscheidet, schont die natürlichen Ressourcen und tut dazu seiner Gesundheit erstaunlich viel Gutes.

Heimisches Getreide mit geringem Wasserbedarf

Gerste ist ein Getreide mit geringen Ansprüchen an die Bodenqualität. Für Wachstum und Reife benötigt das Korn deutlich weniger des kostbaren Wassers als der Feuchtigkeit liebende Reis. Denn der steht bekanntlich am liebsten von der Pflanzung bis zur Ernte knöcheltief im Wasser. Weil dabei auch noch beachtliche Mengen klimaschädliches Methan entstehen, ist der großflächige Reisanbau ein echter Klimakiller. Dazu entfällt bei in Deutschland produzierter Gerste der Transport um die halbe Welt – ein zusätzliches Plus für die Umwelt.

Rund 5 Kilogramm Reis isst ein Bundesbürger im Durchschnitt pro Jahr. Hauptanbaugebiete sind China, Indien und weitere Länder in Fernost. Glaubt man den Zahlen, werden für die Produktion dieser Menge rund 18.000 Liter Wasser verbraucht. Nur knapp 6.500 Liter und damit stolze zwei Drittel weniger sind es für gleich viel Gerste. Und dabei steht das Gerstenkorn dem Reis in nichts nach: köstlich im Geschmack, ebenso einfach, schnell und vielfältig zuzubereiten, ob als Risotto, Beilage zu Fisch, Fleisch oder Geflügel oder als Gemüse-Gerstenpfanne. Sogar als süße Milchspeise überzeugt die leicht nussig schmeckende Gerste in ihrer leckersten Variante. Da darf es gern auch mal vegetarisch oder vegan sein. Denn auch die Nährstoffbilanz der Gerste kann sich sehen lassen – sie liefert Eisen, Magnesium und Mangan in beachtlichem Maß und unterstützt damit einen ausgeglichenen Mineralstoff-Haushalt.

Beta-Glucan-Gerste mit Vielfach-Plus

Besondere heimische Gerstensorten können dazu noch mehr. Sie bieten zusätzlich ein beachtliches Gesundheits-Plus: wenig schnell verfügbare Kohlenhydrate und viele Ballaststoffe. Sechs Mal so viele wie im Reis können es durchaus sein und dazu einen hohen Anteil an Beta-Glucan. Der lösliche Getreide-Ballaststoff wird immer wieder explizit von den „Ernährungs-Docs“ empfohlen. Für eine bewusste Ernährung scheint das Beta-Glucan inzwischen beinahe unverzichtbar. Allerdings wird der Power-Ballaststoff aktuell noch vorwiegend mit Haferkleie in Verbindung gebracht. Dabei enthält die Beta-Glucan-Gerste, eine speziell für die bewusste Ernährung angebaute Gourmet-Gerste aus dem Schaumburger Land, ähnlich hohe Anteile des gesundheitsfördernden Ballaststoffs. Damit bietet das Powerfood aus Deutschland alles, was eine bewusste Ernährung heute ausmacht – Genuss, Abwechslung und Vielfalt aus nachhaltiger Produktion.

Einfach in jeden Speiseplan zu integrieren

Warum also an heißen Sommertagen nicht einmal eine bunte Gemüsepfanne oder eine leckere Milchgerste mit frischen Himbeeren probieren? Das hilft nicht nur dem Klima und spart natürliche Ressourcen, sondern unterstützt dazu auch das eigene Wohlbefinden. Mehr Infos und Rezepte  finden Sie hier

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